Tragejacke

Tragejacke – Ja oder Nein?

Fast alle Babys lieben es, nahe am Körper von Mama und Papa zu sein. Viele Säuglinge würden am liebsten rund um die Uhr herumgetragen werden. Dies ist eigentlich kein Wunder, bedenkt man, dass sie ein Säugling circa 40 Wochen im Bauch auch permanent getragen wurden. Gerade in der kalten Jahreszeit stellt sich die Frage, ob sich die Anschaffung einer speziellen Tragejacke wirklich lohnt oder nicht.

Die Vorteile einer Tragejacke

Wer sich vielleicht mit den modischen und praktischen Accessoires für Trageeltern noch nicht so intensiv auseinandergesetzt hat, der wird beim Begriff Tragejacke vielleicht stutzen. Es handelt sich dabei um ein Jacken-Modell, das speziell auf Eltern abgestimmt ist, die ihr Baby gerne und häufig in der Trage oder einem Tuch am Körper haben.

Solltest Du jemals probieren, einen übergroßen, gewöhnlichen Mantel um Mama und Kind zu hüllen, wirst Du schnell die Schwachpunkte dieses Vorhabens spüren. Es zieht und drück und passt hinten und vorne nicht. Sind dann Knöpfe oder Reißverschlüsse doch einigermaßen verschlossen, sieht Frau meist aus, wie ein überdimensionales Zelt.

Wobei wir direkt bei den Vorteilen der Tragejacken landen. Warum lohnt sich also die Anschaffung eines speziellen Modells für Tragemamas?

  • Tragejacken halten Mama und Kind zugleich kuschelig warm.
  • Es gibt keine Schlitze, Spalten und Lücken, durch welche der Wind pfeift.
  • Die Jacken lassen sich einfach und bequem an- und ausziehen.
  • Tragejacken sind perfekt auf die Silhouette einer Mama mit Baby abgestimmt, sodass ein modisches Erscheinungsbild garantiert ist.

Weil es immer mehr großartige Väter gibt, welche ebenfalls gerne in die Tragerolle schlüpfen, hat die Bekleidungsindustrie hier bereits nachgezogen. Es gibt auch tolle Modelle für Ihn und den Nachwuchs.

Wie teuer sind Babytragejacken?

Die Vorteile überzeugen schnell. Allerdings haben gute Tragejacken, insbesondere, wenn es sich um ein Wintermodell handelt, auch ihren Preis. Mit Kosten zwischen 150,00 und 200,00 Euro muss man durchaus kalkulieren.

Vielen frischgebackenen Eltern ist der Preis zu hoch, weil gerade sowieso viele Anschaffungen mit dem Baby verbunden sind. Es macht durchaus Sinn sich auf Secondhand-Plattformen, zum Beispiel bei Mamikreisel.de, umzusehen. Viele Secondhand-Modelle werden dort in solider Qualität angeboten. Damit die ausgewählte Jacke auch wirklich passt, ist es empfehlenswert vorher ein Modell im Geschäft zu testen.

Welche Alternativen gibt es?

Zwei weitere Alternativen zur Tragejacke sind:

  • Der Trageeinsatz
  • Das Tragecover

Den Trageeinsatz verbindet man über den Reißverschluss mit der normalen Jacke, das Cover wird mittels Kordel oder Gummizug befestigt. Mit dem Einsatz kann man zum Beispiel auch die Umstandsjacke kinderleicht umfunktionieren. Diese ist in der Anschaffung meistens ebenfalls nicht gerade günstig. Die Kosten zahlen sich aber schnell wieder aus, wenn das Modell über mehrere Jahre genutzt werden kann – der Trageeinsatz macht das möglich.

Was zieht man dem Baby unter einer Tragejacke an?

Wenn Du schon einmal ein Baby auf Bauch oder Rücken getragen hast, weißt Du, welche Wärme dabei entsteht. Natürlich ist es super, wenn Mama und Kind im Winter nicht frieren, aber eine Überhitzung will auch niemand riskieren. Deshalb lautet der Ratschlag, dass man mit Tragejacke am besten eine Schicht weniger als normal anziehen sollte.

Falls Du unsicher bist, kannst Du beim Baby die Temperatur am hinteren Nacken kontrollieren. Ist dieser warm, dann friert Dein Baby nicht. Eine Mütze für den Säugling ist bei kühlen Temperaturen Pflicht. Zudem sollten Beine und Füße bedeckt und warm sein. Dafür eigenen sich zum Beispiel weiche Lauflernschuhe aus Leder und eine lange, weite Hose.

Mein Fazit

Auch, wenn die Tragejacke eine zusätzliche Anschaffung ist, lohnt sich die Investition für alle, die viel und gerne Tragen. Nicht nur, dass es Eltern und Kind dadurch beim Spaziergang schön warm haben, sie sehen auch modisch aus. Der Zusammenhang von Wohlbefinden und gepflegtem Aussehen bei Mamas ist nicht zu unterschätzen. Vermutlich wird die Tragephase länger zelebriert, wenn man sich dabei gut fühlt und sich das Modell leicht an- und ausziehen lässt.

Dem Baby ist der Style-Faktor noch völlig egal. Es will einfach nur nahe an den Eltern sein und das möglichst lange. Das Umschnallen der Trage und das ständige An- und Umziehen des Babys ist nicht nur umständlich, sondern kann das Baby auch stressen, so dass das Drama schon vorprogrammiert ist. Insofern wird auch der Nachwuchs für eine gute Tragejacke stimmen. Sollte der Geldbeutel mal nicht so locker sitzen, darf es gerne auch eine gebrauchte Tragejacke sein.

Ich bin Tatjana und Mutter einer kleinen Tochter (1,5). Ich freue mich, dass du meinen Blog gefunden hast. Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen und Stöbern. Schau doch auch mal auf meinem Blog meinTriathlon.de vorbei.
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